5 Tipps, wie Du Dich als Mutter entspannen kannst OHNE Babysitter

Zum x-ten Mal lautes Geschrei … der große Bruder hat mal wieder dem Kleinen an den Haare gezogen, weil der ihm seinen 1,5 Meter hohen Bauklötze-Turm umgeschmissen hat. Der Kleine will jetzt auf den Arm, der Große schreit, weil Du ihm nicht zuhörst und er Dir aber unbedingt JETZT erzählen möchte, was er heute mit seinem Kindergartenfreund erlebt hat und gleichzeitig schreit das Baby – vielleicht weil es gestillt werden möchte oder einfach, weil alle schreien. Und Du wischst dir den Schweiß von der Stirn und denkst: Warum um Himmels willen habe ich DAS verdient?

Hundert Mal hast Du schon gelesen, wie wichtig es ist, dass man sich als Mama ausreichend Zeit für sich selbst nimmt, dass man sich Auszeiten nehmen sollte, um zu entspannen usw., dass die Kinder auch entspannter sind, wenn man gut für sich selbst sorgt blablablubb… und hundert Mal hast Du Dir dabei gedacht: “Wenn jetzt bitte ein Engel aus dem Nichts auftaucht, der spontan freudestrahlend für mind. 3 Stunden meine Kinder betreut, DANN würde ich

… mir jetzt ein Vollbad in der Badewanne zu Entspannungsmusik gönnen und mich anschließend mit meiner besten Freundin ins Kino verabschieden…

…. oder raus in den Park gehen und zwei Stunden lang einfach nur lesen…”

Naja, man soll ja seine Träume nicht aufgeben 😉 ABER meistens hat man diese Möglichkeiten gerade dann nicht, wenn man sie am meisten nötig hätte!

Deshalb möchten wir Weg aufzeigen, wie Du Dich mit Kindern entspannen kannst… ABER wie entspannt man sich bitteschön, während man ständig kreischende, sich streitende Kinder um einen herum hat?

Mit unserem Beitrag möchten wir die wertvolle Blogparade „Tu Dir etwas Gutes“, die Natalia von simplylovelychaos ins Leben gerufen hat, unterstützen.

Unsere 5 Tipps für mehr Entspannung im Alltag mit Kindern:

1.   Unser erster Tipp: Schraube Deine Ansprüche herunter. Transformiere Gedanken wie: „ Mensch, wie sieht es hier schon wieder aus? Bei anderen zuhause ist es viel ordentlicher und sauberer und überhaupt haben die anderen Muttis ihren Haushalt viel besser im Griff“ in positiverer Gedanken à la:  „DAFÜR, dass du ein/zwei/drei/vier …(kleine) Kinder hast, machst Du deine Sache ziemlich gut.“ Dabei klopfe Dir selbst gedanklich auf die Schultern, denn Du hast es verdient 😉

2.   Lache! Lachen bedeutet Entspannung pur – denke an eine lustige Situation mit deinen Kindern, lacht gemeinsam darüber. Das lenkt von negativen Gedanken ab.

3.   Finde etwas, das die Kinder beschäftigt. Richte z.B. eine magische Anti-Stress-Kiste ein, in der besonders interessante Gegenstände aufbewahrt werden, die sie sich anschauen können, während Du tief durchatmen kannst, am besten eine Bastelkiste mit Aufklebern, Tesafilm, Kinderschere, altem Bastelpapier oder Karton, die Du zu diesem Zweck aufbewahrt hast. Damit können die Kinder sich gut beschäftigen. Mehr Vorschläge findest Du in unserem Artikel „Wie du deine Kinder beschäftigen kannst, während du arbeitest".

4.   Lass Deine Kinder Putzen und Aufräumen:  Das ist kein Witz, kleine Kinder lieben es, wenn sie hilfreich sein dürfen. Natürlich nur, wenn der Spaß dabei nicht zu kurz kommt. Konkret heißt das, jeder bekommt ein Putztuch und alle putzen gemeinsam drauf los. Dabei freut man sich zwischendurch gemeinsam über die verschwundenen Staubschichten und den seit zwei Monaten unter dem Schuhschrank wiedergefundenen erst halb aufgelutschten Lolli. Das Putzen und Aufräumen kann man übrigens prima kombinieren mit Nr. 5

5.   Musik einschalten und Mitsingen und Tanzen – egal, ob es doof aussieht, dann könnt ihr es mit Tipp Nr. 2 kombinieren. Notfalls einfach auf der Stelle hüpfen und im Kreis drehen.  Sehr empfehlenswert sind schöne Bewegungslieder für Kinder. Bei Youtube findest Du eine große Auswahl.

Eine gute und entspannte Zeit wünschen Dir

Anne, Caroline und Katrin

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